„Bedenkt: Den eigenen Tod, den stirbt man nur, doch mit dem Tod der Anderen muss man leben.
 (Mascha Kaleko)

 

Der Tod eines nahestehenden Menschen löst viele unterschiedliche Reaktionen aus, die häufig zu Verunsicherung und Verzweiflung führen. Der Trauernde muss sich in einer Umgebung zurechtfinden, in der nichts mehr so ist, wie es war. Die natürliche Reaktion darauf ist die Trauer. 

Dieses starke Gefühl trifft uns Menschen in unserem gesamten Wesen mit Körper, Geist und Seele. Wir leben jedoch in einer Kultur, in der Trauer kaum einen Platz hat. Häufig ist es nicht erwünscht, dass Hinterbliebene offen ihren Schmerz zeigen, schon gar nicht über einen längeren Zeitraum.

 

Trauertreff

Mit dem Trauertreff möchten wir einen Ort anbieten, an dem Trauer nicht als störend, sondern als eine natürliche Reaktion auf einen Verlust angesehen wird. Trauernde Menschen können hier in geschützter Atmosphäre unter fachlicher Begleitung über ihre Erfahrungen und das, was sie bewegt, mit anderen Betroffenen ins Gespräch kommen und sich austauschen. 

Sie können über den Verstorbenen und ihre Trauer sprechen oder auch zuhören und schweigen. Das Treffen ist offen für Menschen, die eine Verlustsituation erleben, unabhängig von Alter, Konfession, Nationalität und Weltanschauung und unabhängig davon, wie lange der Verlust zurückliegt. 

Die Mitarbeiter/-innen unterliegen der Schweigepflicht. 

Der Trauertreff ist selbstverständlich kostenlos.

Die Treffen sind immer am 1. Montag im Monat in der Zeit von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr und am 3. Montag im Monat von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr in der DRK-Seniorentagesstätte.

Die aktuellen Termine finden sie hier.

Für ein Einzelgespräch vereinbaren Sie bitte telefonisch einen Termin.

 

 

Unsere Trauerbegleiterinnen: